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Im schlimmsten Fall sind nicht nur ihre Canisha in Gefahr – das friedliche Leben auf dem gesamten Planeten steht auf dem Spiel!Mit der Unterstützung einiger ihrer Clansmänner und den drei Menschenfrauen macht sich Evelyn auf .

Von Schönbuche Naja, es sind inzwischen sind es 11 Mühlen. Und war es nicht so, das spaetesten seit Joschija jeder Einwohner von Jerusalem Jahoh verehren musste?

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Als im August sein vormals schärfster politischer Rivale, Benigno

Mit Hilfe dieser Zuwendungen sollten eigentlich vorrangig Entwicklungsvorhaben in den entsprechenden Wahlbezirken realisiert werden. Wie stets war auch diesmal sehr viel Geld im Spiel, was das ganze Unterfangen als Showdown einer "Elitendemokratie" demaskierte, wie es der einstige Senatspräsident Jovito Salonga bereits vor Jahren formuliert hatte. Für einen Posten im Kongress ist ein knapp dreistelliger Millionenbetrag vonnöten.

Ein Senator in spe hingegen muss als Minimum über ein Polster von einer halben Milliarde Peso verfügen. Linke Gruppierungen traten zwar zur Wahl an. Doch ihre Chancen waren und bleiben gering. Bestenfalls nutz t en sie diese, um auf eine gänzlich andere Kultur von Wahlprozessen hinzuwirken, in denen wirkliche Probleme diskutiert und angegangen werden. Doch dessen einziger Senatskandidat, Teodoro "Teddy" Casino , landete abgeschlagen auf dem Zig Repräsentanten der politischen Dynastien sowie exponierte Vertreter aus dem Showbusiness beziehungsweise Sport vermochten politisch zu reüssieren.

Poes Stimmen waren im Wesentlichen dem Umstand geschuldet, dass ihr - mittlerweile verstorbener - Vater bei der Präsidentschaftswahl von der damaligen Siegerin, Ex-Präsidentin Gloria Macapagal-Arroyo, um den Sieg gebracht worden war. Dem Kongress gehörten so wieder mehrheitlich Personen aus alteingesessenen Feudalclans sowie traditionelle Politiker trapos an, die reichlich Dreck am Stecken hatten beziehungsweise haben.

Hervorstechend ist hier insbesondere Frau Arroyo. Sie verbringt aufgrund diverser Anklagen wegen Amtsmissbrauchs, Veruntreuung von Steuergeldern und anderer Delikte noch immer einen seit Herbst zwangsverordneten, wiewohl privilegierten Aufenthalt im Veterans Memorial Medical Center in Quezon City.

Im zweiten Distrikt ihrer Heimatprovinz Pampanga verteidigte sie erneut erfolgreich ihren Sitz im Abgeordnetenhaus. Was die Besetzung der Bürgermeisterposten und der Stadträte betraf, waren die Resultate auf Mindanao besonders verblüffend. Duterte , ein strammer "law and order"-Mann in Davao City, avancierte erneut zu deren Bürgermeister, als dessen Vize sein Sohn Paolo fungiert.

Er versuchte das im Nachhinein als Witz abzutun. Mai als ebenso überlegener wie strahlender Sieger hervorzugehen. Einstimmig forderte der Stadtrat von Zamboanga - bislang erfolglos - die Einsetzung eines Senats-Untersuchungsausschusses, um die genauen Hintergründe und Umstände dieser in den Medien als "siege" beziehungsweise "standoff" bezeichneten militärischen Auseinandersetzungen zu klären. Bis heute sind die Narben des "urban warfare" in der sich selbst als "Asia's Latin City" bezeichnenden Hafenstadt zu sehen.

In zwei vorangegangenen Urteilen hatte dasselbe Gericht anders entschieden und eben jenes System ausdrücklich als verfassungskonform erklärt. Dennoch gibt es Kritiker ,die sich ob des Urteils skeptisch zeigen und damit rechnen, dass sich die im Sog des Pork Barrel-Systems gediehene Korruption und Verschwendung öffentlicher Gelder durch Hintertüren erneut Bahn bricht. Ersteren erklärte der Oberste Gerichtshof des Landes am 1. Juli in wesentlichen Teilen für verfassungswidrig, während Präsident Aquino ihn seinerseits als ebenso notwendige wie zügige Flankierung von Armutsbekämpfungsprogrammen rechtfertigte.

Der Presidential Social Fund hingegen speist sich hauptsächlich aus Geldern, die im Rahmen staatlicher Lotterien und der Glückspielindustrie erwirtschaftet und traditionell zur Pflege von Patronagepolitik verwandt werden. Sozusagen als eine Art Befreiungsschlag kündigte er Ende Juni seinen Kabinettsposten in Aquinos Regierung auf, zieh den Präsidenten einer völlig verfehlten Politik und eröffnete bereits ein Jahr vor dem nächsten Urnengang den Vorwahlkampf.

Mai im Falle von Aquino und Binay der Fall war. Er warf ihm "Versagen", "Unsensibilität" und "Zaudern" vor. Immerhin gewann er die Wahl am 9. Eines ist seit dem Amtsantritt von Duterte am Juni , des Präsidenten der Philippinen, schon jetzt gewiss: Er ist die mit Abstand schillerndste und kontroverseste Person, die jemals in den Präsidentenpalast Malacañang zu Manila einzog.

Für seine Fangemeinde ist der jährige "Rody" der langersehnte Messias - darüber hinaus der erste Präsident, der aus Mindanao stammt -, welcher eine klare und verständliche mitunter extreme Gossen- Sprache spricht und es sich vorgenommen hat, die Bastionen des gehassten "imperialen Manila" zu schleifen. Nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen werfen dem neuen Präsidenten vor, Todesschwadronen in "seiner" Stadt zumindest toleriert, wenn nicht gar tatkräftig selbst unterstützt zu haben.

Andererseits wiederum hat Duterte unmittelbar nach seinem Wahlsieg verkündet, als Geste des guten Willens die politischen Gefangenen freizulassen und sofort mit dem linken Untergrundbündnis in Gestalt der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen NDFP wieder Gespräche aufzunehmen.

Ein Traumergebnis für die einen, ein bleiernes Trauma für die anderen. Hinter sich schleift es notdürftig zusammengenagelte Holzsärge her - mit bereits mindestens über 8. Die Zahl der Opfer - meist arme Schlucker aus Elendsquartieren, die sich als Tagelöhner oder Dreiradfahrer so gerade mal über Wasser hielten - wächst täglich. Namensgeber dieses Gespenstes ist der jährige Rodrigo R. Mit häufig bitterbösen Konsequenzen, für die sich "Rody" oder "Digong", wie die Fans und Cheerleaders ihren Präsidenten liebevoll nennen, dann auch schon mal schlaksig mit einem "Das war nicht so gemeint" oder "Das war doch nur ein Witz" entschuldigt.

Die bittere Ironie des Schicksals: Noch Ende wollte just dieser Duterte Leuten den Schädel einschlagen, die ihn damals drängten, unbedingt für das höchste Staatsamt zu kandidieren und sich deshalb an den allgemeinen Wahlen 9. Mai zu beteiligen. An die Adresse von politischen Gegnern und persönlichen Widersachern richtete "Digong" stets den Appell: Womit er nicht nur Papst Franziskus abkanzelte, weil dessen Stippvisite im Januar von Verkehrschaos begleitet war.

Bevor sie der Vorgängerregierung unter Benigno S. Rodrigo Roa Duterte wurde am März in Maasin auf der zur zentralphilippinischen Visayasgruppe gehörenden Insel Leyte als Sohn eines Rechtsanwalts und späteren Politikers sowie einer Lehrerin geboren. Zweimal wurde er wegen Fehlverhaltens von der Schule geschmissen - unter anderem von der von Jesuiten geleiteten Ateneo de Davao University High School.

Das war meist dann der Fall, wenn er als "Provinziano" aus den Visayas gehänselt wurde. Bis heute blicken noch viele Filipinos aus der nördlichen Hauptinsel Luzon mit der Hauptstadt Manila gern herablassend auf ihre Landsleute aus der mittleren Visayas-Inselgruppe und dem südlichen Mindanao - manifester Ausdruck einer unter der langjährigen spanischen und US-amerikanischen Herrschaft fundierten kolonialen Mentalität.

Während seiner Studienzeit in Manila war er zeitweilig in der linken Jugendbewegung aktiv, womit er sich heute gern brüstet, wenn und wann immer ihm das opportun erscheint. Vicente Duterte hatte es immerhin zum Bürgermeister von Danao auf der Insel Cebu geschafft und war sogar von bis Gouverneur der damals noch ungeteilten Provinz Davao.

Aquino, ernannte ihn zum Vizebürgermeister auf Zeit. Viermal boten ihm die jeweiligen Präsidenten den Posten eines Innenministers an, viermal schlug er dieses Angebot aus. Ganz einfach, antwortete der Bürgermeister schon in den er Jahren: Wenn ihr einen Bürgermeister wollt, der keine Kriminellen tötet, dann sucht euch gefälligst einen anderen.

Für ihn waren sie "Gesindel", das es zu "beseitigen" galt. Seit den er Jahren hätte die DDS weit über 1. Die meisten Opfer seien Kinder und Jugendliche gewesen, deren "Verbrechen" darin bestand, auf belebten Marktplätzen oder vor beliebten Einkaufzentren herumgelungert zu haben. Zahlreiche dieser Morde seien im Auftrag von Mitgliedern der Stadtverwaltung verübt worden. Mai so zitiert wurde: Heute hoffen nicht nur Davaoeños, dass ihr "Digong" als Tacheles redende Verkörperung der Peripherie den verruchten Mächtigen im imperialen Manila mitsamt ihrem korrupten Herrschafts- und elastischen Justizsystem den Marsch bläst.

Es geschah nichts oder Absonderliches. Der Ombudsman leitete sodann lediglich Verfahren gegen 21 Polizisten wegen "Pflichtvernachlässigung" ein. Deren Verurteilungen zu Geldstrafen wurden von einem Berufungsgericht kassiert; die Beweislage sei zu dürftig gewesen, befand es. Gegen Duterte wurde kein Verfahren eingeleitet, sämtliche Morde sind bis dato ungesühnt. Auch die geschwungene Keule von Justizministerin de Lima sauste ins Leere. Während ihrer Amtszeit unter Präsident Aquino betrieb sie - auf Druck von oben?

Seine Polizisten nahm der Bürgermeister stets mit dem Argument in Schutz, man könne diese bei der "notwendigen Verbrechensbekämpfung" doch nicht "kastrieren". Juli veröffentlichten nachgerade prophetischen Beitrag über Duterte mit den Worten: Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut: Lasst uns das niemals vergessen.

Nehmt euch in acht. Seid gewarnt, seid sehr wachsam. Wo immer er auftrat, wurde er als lang ersehnter Heilsbringer umjubelt. Nur ihm traute man zu, endlich den selbstgefälligen und dem Volke gänzlich entrückten traditionellen Politikern im Volksmund kurz "Trapos" genannt, eine bewusste Anspielung auf das spanische "trapo", was "Fetzen" oder "Putzlappen" bedeutet , die zugleich meist steinreichen Familiendynastien und Politclans entstammen, Paroli zu bieten.

Nur ihm wurde verziehen, in dem überwiegend römisch-katholischen Land den Papst als "Hurensohn" und die Kirchenhierarchie als "heuchlerisch" bezeichnet und sich damit gebrüstet zu haben, mit zwei Frauen und zwei Geliebten zu leben. Als besonders widerwärtig erwiesen sich Bemerkungen Dutertes während zweier Wahlkampftermine Mitte April, deren Kernpassagen ein am April im Internet hochgeladenes Video enthält.

Diese war in Davao City während einer Gefängnispredigt Opfer einer Massenvergewaltigung revoltierender Häftlinge geworden und mit durchschnittener Kehle geborgen worden. Doch sie war so schön wie eine amerikanische Schauspielerin.

Ich dachte, der Bürgermeister hätte der Erste sein sollen", so Duterte unter dem Gelächter sichtlich amüsierter Anhänger. Der Bürgermeister selbst verweigerte eine Entschuldigung; er habe nur die Wahrheit gesagt. Doch ich verspreche wenigstens eine saubere Regierung. Duterte erfüllte sich den kühnsten aller Träume, als 16,6 Millionen Filipinos ihm am 9. Mai ihre Stimmen gaben. Juli in die Unabhängigkeit entlassenen Republik der Philippinen bestallt wurde, erreichte nicht einmal die Zehn-Millionen-Marke.

Der allerdings unterlag bei den Wahlen am 9. Da sich "Bongbong" Marcos wegen Wahlmanipulationen um seinen Sieg betrogen sieht, legte er beim Obersten Gerichtshof Beschwerde ein und drängt auf eine Klärung.

Bis dato ist allerdings noch kein rechtskräftiges Urteil gefällt worden. Der Dutertismo zeichnet sich innenpolitisch durch eine eigene Farbenlehre aus.

Was immer er tut: Wer immer seinen "Krieg gegen Drogen" anprangert, gilt als "Hurensohn". Ende Mai allerdings endeten diese vorerst?!

Er prangerte die Verbrechen und Massaker an, wie während der US-amerikanischen Kolonialherrschaft verübt wurden. Bei Strafe seines Untergangs muss sich Duterte deren Spitzen letztlich unterordnen. Sie besetzen wichtige Kabinettsposten darunter die Ressorts für Umwelt und Inneres sowie andere staatliche Behörden und das diplomatische Korps. Dutertismo - der spiegelt sich auch wider in der Kabinettsliste des Präsidenten.

Sie ist ein Sammelsurium aus hartgesottenen Neoliberalen, mächtigen Businessleuten, fortschrittlichen Politikern und Linken. Selbst auf die Gefahr, dass - so der Präsident wörtlich - "ich mit der Reputation eines Idi Amin aus dem Amt scheide, wenn ich dann noch lebe.

Mehrfach hat der Präsident damit gedroht, in seinem "Kampf gegen Drogen, Kriminalität und Korruption" notfalls das Kriegsrecht zu verhängen. Der hatte während seiner Amtszeit von September bis Januar landesweit per Kriegsrecht regiert. Andererseits gibt es präsidiale Statements, in denen der Präsident erklärte, dass das Kriegsrecht der Bevölkerung nichts Gutes beschert habe. Mai verhängte Duterte mit der präsidialen Proklamation dann tatsächlich für zunächst 60 Tage das Kriegsrecht über Mindanao und den Sulu-Archipel.

Die meisten der bis vor Kurzem noch in Marawi lebenden Die aktuelle Lage erinnert in gewisser Hinsicht an den Bürgerkrieg Mitte der er Jahre, als muslimische Rebellen für einen eigenen Staat kämpften und sich christliche und muslimische Paramilitärs in einem Klima aufgeheizter Islamophobie erbitterte Gefechte lieferten.

Um sich an der Macht zu halten, wird der strategisch gewiefte Machtpolitiker Duterte alles daran setzen, seinen "Antidrogenkampf" fortan unter dem Deckmantel des international weitaus besser präsentierbaren "Feldzugs gegen den Terror ismus " zu führen.

Eine fatale Entwicklung, was die Menschenrechtslage und den dann stark eingeschnürten Manövrierspielraum der vitalen zivilgesellschaftlichen Kräfte im Lande beträfe. Eines muss man Rodrigo R. Er bekundet, in diesem Sinne freilich auf makabere Weise, sein striktes Festhalten an einem unter Filipinos hochgeschätzten Ehrenkodex — utang na loob, der Einlösung einer Dankes- oder Dankbarkeitsschuld.

Marcos endlich auf dem Libingan ng mga Bayani, Manilas Heldenfriedhof, bestatten zu lassen. November entschied der Oberste Gerichtshof des Landes mit einem 9: November per Helikopter in die Hauptstadt geflogen wurde. All das geschah klammheimlich. Selbst der auf Staatsbesuch in Peru weilende Präsident mimte den Unwissenden.

Als sich über Social Media die Nachricht wie ein Lauffeuer verbreitete, war die kafkaeske Veranstaltung auf dem Heldenfriedhof bereits beendet. Dort verstarb drei Jahre später der Diktator, während seiner Ehefrau Imelda und zwei seiner Kinder seit Anfang der er Jahre ein geschmeidiges Comeback ins öffentliche und politische Leben Manilas gelang.

Ermöglicht durch eine Klientel, die wie der Marcos-Clan selbst nie für vergangene Schandtaten belangt wurde — dank einer restaurierten Elitendemokratie mitsamt eines hochelastischen Justizwesens für deren Mitglieder. Am Donnerstag, dem September , jährte sich zum Zehntausende waren dem Aufruf gefolgt. Mai für den gesamten Süden geltende Kriegsrecht und eine schleichende Faschisierung. Unweit des Präsidentenpalastes hatten sich indes Tausende Gegendemonstranten in vorwiegend grünen und organgefarbenen T-Shirts versammelt, um ihrem Idol "Digong" oder "Rody", wie Duterte von seinen Anhängern genannt wird, zuzujubeln.

So politisiert und polarisierend wie dieses Mal war der September schon seit langem nicht mehr. Früher waren es meist Altaktivisten und Hinterbliebene von Marcos-Opfern, die an die politisch bleierne Kriegsrechtsära September - Januar erinnerten und sich schwerlich vorstellen konnten, dass neuerlich das Kriegsrecht - wenngleich auf den südlichen Landesteil beschränkt und bis zum Dezember dieses Jahres gültig - verhängt wird.

Ausgerechnet von einem Präsidenten, der erstmalig aus dem Süden stammt und während seines letztjährigen Wahlkampfs nicht müde wurde, sich als "Linker" und erstes "sozialistisches" Staatsoberhaupt der Republik zu empfehlen. Doch spätestens seit Ende Mai ist dieser politische Honeymoon passé. Mai verkündete Duterte mit der Begründung das Kriegsrecht über den Süden, dschihadistische Gruppen hätten sich in der Stadt Marawi verschanzt, sie belagert, zig Geiseln genommen und so zum Exodus von über Duterte rückte von seinen Versprechen ab, alle politischen Gefangenen zu amnestieren, und setzte stattdessen auf die Fortsetzung des Aufstandsbekämpfungsprogramms.

Unerbittlich werde er gegen die "Kommunisten" vorgehen und sie nach der Rückeroberung von Marawi als oberste Staasfeinde behandeln. Trotz zeitweilig auch heftiger antiamerikanischer Tiraden kann Washington heute gelassen reagieren. Heute indes hofiert Duterte ungeniert die staatlichen Sicherheitskräfte und spannt sie ein in seinen erklärten "Krieg gegen Drogen" und "Kampf gegen den Terrorismus".

Dieses - letztlich revidierte - Abstimmungsergebnis löste einen wahren Sturm der Entrüstung aus, dass Duterte sich gezwungen sah, mit Blick auf die angekündigten Proteste und Demonstrationen am Dezember erbat Duterte vom philippinischen Kongress eine Verlängerung des seit Ende Mai geltenden Kriegsrechts über den gesamten Süden des Landes um ein weiteres Jahr bis Ende Bereits zwei Tage später wurde seiner Bitte entsprochen: Was wir vielmehr anstreben, ist ein grenzenloser Frieden", konstatierte Dutertes Exekutivsekretär Salvador Medialdea.

Es sind Bestrebungen im Gange, auch die Judikative - vor allem den Obersten Gerichtshof - vollends auf Linie zu bringen und dessen Vorsitzende, die unabhängige und streitbare Maria Lourdes Sereno, durch ein Amtsenthebungsverfahren zu Fall zu bringen.

Die angesehene Kolumnistin Solita Collas-Monsod schloss ihren am Der Tod unserer Demokratie rückt näher. Ein konstitutioneller Autoritarismus steht uns bevor. Als Stützpfeiler im "Antidrogenkampf" sollen sie nunmehr auch verstärkt im "Kampf gegen den kommunistischen Terrorismus" eingesetzt werden. Bei seinem Amtsantritt hatte der frischgekürte Präsident vollmundig versprochen, nicht nur einen "unerbittlichen Krieg gegen Drogen, Kriminalität und Korruption" zu führen.

Als "erster sozialistischer Präsident" der Inselrepublik werde er endlich auch den langersehnten Frieden mit dem muslimischen Widerstand im Süden und dem im politischen Untergrund operierenden Linksbündnis der Nationalen Demokratischen Front der Philippinen NDFP besiegeln. Während der Amtszeit von Präsident Fidel V. Als dann die erste Verhandlungsrunde während der Amtszeit Dutertes im August in Oslo eröffnet wurde, herrschte auf beiden Seiten Euphorie pur.

Diesmal, betonten die Verhandlungsführer der Regierung in Manila, fänden die sich seit Jahrzehnten letztlich ergebnislos hinziehenden Friedensgespräche in einem gänzlich anderen Umfeld statt. Das neue Element sei eben die Präsidentschaft Dutertes. Bis Ende Mai verhandelte man in vier offiziell angesetzten Runden über folgende Kernpunkte: Weshalb diese plötzliche Kehrtwende?

Noch vor Unterzeichnung wesentlicher Verhandlungspunkte drängte die Regierungsdelegation auf einmal auf ein beidseitiges und für unbestimmte Zeit geltendes Waffenstillstandsabkommen anstelle der zuvor jeweils einseitig erklärten Waffenruhe.

Duterte beschuldigte die NPA, weiterhin "seine" Soldaten anzugreifen. Mai verkündete der Präsident das Kriegsrecht über den gesamten südlichen Landesteil, weil bewaffnete Elemente der dschihadistischen Abu Sayyaf- und Maute-Gruppen in die Stadt Marawi in Zentralmindanao eingedrungen waren und sich heftige Kämpfe mit Regierungstruppen lieferten. Die einst gut Insgesamt gab es weit über tausend Tote. Bemerkenswerterweise wurde die am Mit seinen beiden am In zwei Stellungnahmen seitens Sisons, datiert vom Sison warf dem Präsidenten vor, über Tatsächlich sind in den vergangenen Wochen und Monaten zahlreiche Sozialaktivisten - darunter Bauern, Fischer, Indigene sowie engagierte Menschenrechtler, Umweltschützer und Kirchenleute - ins Fadenkreuz von "Oplan Kapayapaan" geraten.

Laut Cristina Palabay, Generalsekretärin der philippinischen Menschenrechtsorgantion Karapatan, sind allein am 3. Ihr "Verbrechen" bestand darin, sich gegen organisierten Landraub beziehungsweise für die Belange ländlicher Armer engagiert zu haben. Glaubwürdigen Zeugen zufolge wurden beide für ihre Opposition gegen Duterte bekannte Personen Opfer einer gängigen Praxis, wobei staatliche "Sicherheits"kräfte im Nachhinein Waffen in das Gepäck von Verhafteten schmuggeln.

Zahlreiche Kirchen unterschiedlicher Denominationen sowie nationale und internationale Menschenrechtsvereinigungen fordern seitdem die Freilassung von Morales und Salinas. Duterte 73 hat es geschafft, sich nahezu sämtlicher Kritiker und Gegner zu entledigen, die ihm auf dem Weg zu einer diktatorischen Herrschaft im Wege stehen. Eine der letzten Hürden wurde am "Schwarzen Freitag", dem Mai , genommen, als der Oberste Gerichtshof der Philippinen die eigene Gerichtspräsidentin Maria Lourdes Sereno kurzerhand für abgesetzt und ihren Posten als vakant erklärte.

In einem vorangegangen Votum stimmten acht Richter für und sechs Richter gegen die Absetzung Serenos. Auf Betreiben des Generalstaatsanwalt José Calida war gegen Sereno eine sogenannte "quo warranto"-Petition angestrengt worden, wonach der Gerichtspräsidentin vorgeworfen worden war, in den vergangenen Jahren keine Angaben über ihr Vermögen und ihre Schulden gemacht zu haben.

Das eigentliche "Vergehen" der Gerichtspräsidentin bestand darin, dass sie sich als eine scharfe Kritikerin der Drogenpolitik beziehungsweise des "Anti-Drogen-Feldzugs" von Präsident Duterte profiliert und mehrfach öffentlich auf die Unabhängigkeit der Judikative insistiert hatte. Nach Serenos Absetzung wusch Duterte unverzüglich seine Hände in Unschuld und beteuerte, persönlich nicht darauf hingewirkt zu haben.

Vermöchte jemand einen solchen Nachweis zu erbringen, so der Präsident, würde er von seinem Amt zurücktreten. Danach nämlich ist ein Amtsenthebungsverfahren eines Obersten Richters einzig und allein durch das Repräsentantenhaus und den Senat des Landes möglich.

Mit seiner Supermajorität im Kongress und einem nunmehr von Duterte handverlesenen neuen Chef des Obersten Gerichtshofes verfügt der philippinische Präsident nach Ansicht des New Yorker "think tank" GlobalSource Partners heute über so viel politische Macht wie vor ihm nur der einstige Diktator Ferdinand E.

Mitglieder der Opposition im Repräsentantenhaus wie Edcel Lagman bezeichnen die Absetzung Serenos durch eine Mehrheit der Richter des Obersten Gerichtshofes denn auch als "hara-kiri", wodurch dieser sich selbst "entweiht" habe. Wir werden wie eine Atombombe wirken, wenn wir eine entsprechend kritische Masse bilden. Da bedarf es nur noch einer Zündung.

Nach genau zweijähriger Amtszeit steht unumwunden fest, dass der Bis dato konnten allerdings sämtliche Recherchen und Untersuchungskommissionen nationaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen - darunter u. Gewaltige Heerscharen von Pro-Duterte-Trolls sind heute in den sogenannten sozialen Medien rund um die Uhr damit befasst, Ruchbares mit der Gloriole eines langersehnten Messias zu umhängen und feiern sich und ihr Idol als " d iehard D uterte s upporters" "eingeschworene Duterte-Unterstützer".

Untermauert wurde dieses Ansinnen mit der seinerzeit sehr populären Forderung, die aus der Ferne als imperial wahrgenommene Bastion Manila zu schleifen und den Einfluss der dortigen "trapos" - eine Abkürzung für "traditionelle Politiker", was im Spanischen indes "Schmier-" oder "Putzlappen" bedeutet - zurückzudrängen. Wenngleich die gescholtenen "trapos" bislang unbehelligt blieben oder sich selbst ins Duterte-Lager begaben und Korruptionsvorwürfe in erster Linie gegen politische Gegner erhoben werden, geht der "Antidrogenkrieg" und der "Kampf gegen Kriminalität" in unverminderter Härte weiter.

Tausende Tote - die Zahlen schwanken da allerdings beträchtlich zwischen 8. Die Opfer sind nahezu ausnahmslos arme Schlucker aus den Elendsvierteln, von denen vermutet wurde, dass sie Drogen nahmen beziehungsweise auf eigene Faust als Kleindealer agierten.

Bürgerrechtler und Menschenrechtsorganisationen haben es unter solchen Bedingungen und Umständen schwer, dagegen kritisch die Stimme zu erheben. Daraufhin warf Duterte dem ICC vor, mit seiner rechtlichen Zuständigkeit zu brechen und stieg ad hoc aus dem Internationalen Strafgerichtshof aus. Da in dem vorwiegend christlichen Inselstaat die katholische Kirche eine ebenso bedeutsame wie mächtige Institution darstellt, die das Duterte-Lager im Gegensatz zur Legislative und Judikative noch nicht zu kontrollieren vermag, hat der Präsident gegen sie jüngst schwere Geschütze aufgefahren und heftige Breitseiten gegen Gott und den Klerus abgefeuert.

Juni mit Blick auf seine kirchlichen Kritiker und Gegner: Was ist das für eine Logik? Das ist mein Gott nicht! Senator Panfilo Lacson beispielsweise, der dem politischen Lager Dutertes angehört, schämte sich für den Präsidenten und wünschte in einem kurzen Statement, "dass Gott ihm verzeihen und seine Sünden vergeben möge".

Die vergangenen Wochen in Manila hatten es in sich. Doch daran hinderten ihn Kabalen im Repräsentantenhaus. Ihre Familie hatte sich während ihrer Amtszeit schamlos bereichert.

GMA gelang es nicht nur, Duterte kurzfristig die Schau zu stehlen. Selbst die Verabschiedung des Grundgesetzes der im südlichen Landesteil neu entstehenden autonomen Region Bangsamoro, ein seit langem geplantes Vorhaben, verzögerte sich. Duterte konnte dieses erst am Was als Meilenstein hätte gefeiert werden sollen, wurde von diesem schmutzigen Machtkampf überschattet.

Wenngleich der abgesetzte Alvarez ein enger Gefolgsmann des Präsidenten ist, wurde er wegen seines arroganten und herablassenden Gebarens heftig kritisiert. Mit dem Kalkül, auf diese Weise ein mächtiges Bündnis zu schmieden, das aus dem Duterte-Macapagal-Arroyo-Marcos-Lager besteht und sich für die im nächsten Jahr anstehenden Halbzeitwahlen bereit hält. Bis dahin soll auch Dutertes "Lieblingsprojekt" unter Dach und Fach sein: Diese gestattete es Regierungsangehörigen, nur dann als Zeugen in Kongressanhörungen aufzutreten und vernommen zu werden, wenn die Präsidentin ihnen dazu ausdrücklich ihr Plazet gab.

Bush erklärten "Krieg gegen den Terror ismus " nutzte sie gegen potentielle Widersacher und setzte sich auch dafür ein, dass im Süden des Landes stationierte US-Truppen quasi Immunität genossen.

Juli weitgehend von der früheren Kolonialmacht, den Vereinigten Staaten von Amerika, geprägt. Diese Verbundenheit führte auch dazu, dass ein Jahr nach dem verheerenden Koreakrieg, am 8. Es war die Hochzeit des Kalten Krieges, wo es aus Sicht der westlichen Führungsmacht darum ging, um die Sowjetunion und die am 1. Oktober von Mao Tse-tung proklamierte Volksrepublik China einen antikommunistischen, militärischen cordon sanitaire zu legen.

Mit dem Fall der Berliner Mauer, dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion und anderer vormals realsozialiatischer Staaten sowie der Räumung der einst von Moskau kontrollierten Militärbasis in Cam Ranh Bay Vietnam entfiel aus Sicht Washingtons die Notwendigkeit, in den Philippinen fortgesetzt militärische Stützpunkte zu unterhalten.

September in New York und Washington die gemeinsame Bekämpfung der Abu Sayyaf und vermeintlicher Anhänger der ebenfalls im Süden des Archipels operierenden Jemaah Islamiyah , die ihrerseits als südostasiatischer Ableger von al-Qaida gilt. Mit diesen drei Staaten unterhalten die Philippinen heute enge Beziehungen, wenngleich in der Vergangenheit Kontroversen über die Sabah-Frage und die Spratly Islands im Südchinesischen Meer entbrannt waren.

Die Spratly-Inseln liegen an einer der weltweit bedeutendsten Schifffahrtsrouten und bergen offensichtlich riesige Erdöl- und Erdgasvorkommen, was territoriale Ansprüche in Ost-und Südostasien schürt. Seit Sommer ist dann aber erneut ein heftiger Disput um die Spratly-Inselgruppe entbrannt, wobei Manila es gern sähe, wenn sich Washington stärker für die Durchsetzung seiner Belange engagierte. Der Konflikt um die Spratlys erweist sich mittlerweile als ein Dauerbrenner.

Als er im Frühjahr erneut eskalierte und sich Manila und Beijing gegenseitig beschuldigten, die Auseinandersetzungen in dieser Region zu schüren, nahmen die philippinischen Behörden eine Namensänderung vor und sprechen seitdem nicht mehr vom Südchinesischen Meer, sondern von der West ern Philippine Sea.

In diesem Zusammenhang wurden in Manila wiederholt Stimmen laut, die an den im August unterzeichneten Gemeinsamen Sicherheitspakt erinnerten und von den USA als "Schutzmacht" der ehemaligen Kolonie ein stärkeres Flaggezeigen anmahnten.

Seitdem zirkulieren Überlegungen, die einstigen US-Militärstützpunkte im Lande neuerlich als Flugplätze für die US-Luftwaffe zu nutzen, was dazu führt, das sich die Interessenkonflikte in dieser Region zwischen Washington und Beijing kaum abschwächen dürften.

In der zweiten Septemberhälfte absolvierte Präsident Aquino mitsamt einer hochkarätig besetzten Delegation eine knapp zweiwöchige Auslandsreise, die ihn nach Spanien, Belgien, Frankreich, Deutschland und in die USA führte. Während seines Europaswings ging es dem Präsidenten vor allem um die Unterstützung seiner Politik im Territorialdisput mit Beijing sowie um erhöhte Investitionen.

September , wo Aquino u. Seit dem Ende der Marcos-Ära haben sich die bis dahin eher stiefmütterlich gepflegten europäisch-philippinischen Beziehungen intensiviert. Jahrestag des Bestehens diplomatischer Beziehungen feiert, spürbar verbessert. In den philippinischen Medien wurden vor allem des Präsidenten Staatsvisiten in der VR China sowie in Japan im Oktober gewürdigt, die über erhöhte Wirtschafts- und Finanzzusagen hinaus zur partiellen Konfliktdeeskalation im Südchinesischen Meer beziehungsweise in der Westphilippinischen See führten.

Nicht nur in der Innenpolitik hat Duterte einen neuen Ton angeschlagen und entsprechende Leute um sich geschart. Deeskalation schwelender Konflikte im Südchinesischen Meer von Manila zwischenzeitlich in Westphilippinische See umbenannt und antiimperialistischer Gestus. Die vormals konfrontative Haltung Manilas vis-à-vis Beijing hat Duterte zugunsten einer engen wirtschaftlichen und militärischen Kooperation aufgegeben.

Bei dieser Staatsvisite ging es darum, ebenfalls engere bilaterale wirtschaftliche und militärische Beziehungen zu knüpfen. Die russische Marine hat bereits im Hafen von Manila Flagge gezeigt. Mai schwere Gefechte mit Regierungstruppen liefern. Kurz vor seinem früher als geplant angetretenen Rückflug nach Manila unterzeichnete Duterte noch in Moskau die Kriegsrechtsproklamation Damit verhängte er über die Dauer von zunächst 60 Tagen das Kriegsrecht über den gesamten Süden des Landes.

Pikanterweise ruderte Duterte seit dem Überhaupt hat sich das Verhältnis zwischen Manila und Washington spürbar verbessert, seitdem dort mit Donald Trump der Die Philippinen sind Unterzeichner folgender bedeutender internationaler Verträge: Überdies unterzeichneten die Philippinen mehrere internationale Menschenrechtsabkommen - darunter beispielsweise solche gegen Sklaverei, Genozid, Menschenhandel, rassische Diskriminierung und Folter - und verpflichteten sich zum Schutz der Rechte von Frauen, Kindern und Flüchtlingen.

Seit der Unabhängigkeit der Republik der Philippinen am 4. Juli existiert eine Reihe virulenter politischer, wirtschaftlicher und sozialer Konflikte, die bis heute von sämtlichen Regierungen gar nicht oder nur teilweise gelöst werden konnten. Die Aufstandsbekämpfung counterinsurgency oder der Kampf gegen die innere Subversion stand im ersten Jahrzehnt der jungen Republik im Zentrum des innenpolitischen Geschehens.

Die vormals Antijapanische Volksarmee Hukbalahap hatte nicht gegen die japanischen Kolonialisten gekämpft, um durch die Hintertür wieder die alten US-amerikanischen Kolonialisten ins Land zu lassen. Ihr Ziel war es, fortgesetzt für eine volksdemokratische Republik zu kämpfen. Erste Mitte der er Jahre gelang es philippinisch-amerikanischen Truppenverbänden und Eliteeinheiten, die Hukbalahap militärisch zu besiegen und ihre führenden Kader zur Aufgabe des bewaffneten Kampfes zu bewegen.

Als die Philippinen seit Mitte der er Jahre immer tiefer in das US-amerikanische Kriegsgeschehen in Vietnam, Laos und Kambodscha hineingezogen wurden, regte sich dagegen massiver Protest seitens der studentischen Jugend, militanter Arbeiter-, Bauern- und Gewerkschaftsverbänden. Marcos zum Anlass, am September landesweit das Kriegsrecht zu verhängen, deren Konsequenzen auch über 40 Jahre nach dessen Ausrufung allerorts auf dem Archipel spürbar sind.

Ob diesem Abkommen Erfolg beschieden sein wird, bleibt abzuwarten. Ein entsprechendes Grundgesetz Bangsamoro Basic Law, BBL hat der Präsident dem Kongress und Senat als eilbedürftig vorgelegt, über das, wenn es denn beide Kammern passiert hat, in einem Plebiszit abgestimmt werden soll. Eine Bangsamoro-Regierung soll sodann im Rahmen der im Mai anstehenden Präsidentschafts-, Kongress- und Gouverneurswahlen eingesetzt werden.

Bei dieser Nacht-und-Nebel-Aktion in den frühen Morgenstunden des In ersten Untersuchungsberichten wurde der Präsident als einer der Hauptverantwortlichen bezeichnet und sogar der "Komplizenschaft mit US-Behörden" geziehen. Noch nie war das Rating von Aquino so schlecht wie im Frühjahr Juli hochgeladenen YouTube-Video. Er und seine Getreuen bekennen sich zum IS und sie gelobten, ihn und dessen Führung vorbehaltlos zu folgen.

Allem Anschein nach hat Hapilon seine Führungsrolle in der ASG beziehungsweise in den unterschiedlichen auf Basilan und Jolo operierenden Gruppierungen unter diesem Label gefestigt und wird von seinen Anhängern als Emir verehrt.

Sie kritisierten, die MILF sei einmal mehr "eingeknickt". Diese reagierte mit dem Hinweis, ohne sie und den in Gang gesetzten Friedensprozess würden in der Region auf's Neue die Schleusen für Hass und Gewalt weit geöffnet. Im Kongress fand sich kein ausreichendes Quorum, so dass eine dauerhafte friedensvertragliche Lösung noch immer aussteht.

Der neue Präsident Rodrigo R. Duterte will eine solche Lösung qua Verfassungsänderung erreichen, indem das existierende präsidiale in ein föderales System umgewandelt wird.

Sollte dieses Ansinnen von "spoilers" "Spielverderbern" - vor allem seitens der notorischen Abu Sayyaf - verzögert oder gar durchkreuzt werden, drohte er ihnen unmissverständlich in der Weise eines Hannibal Lecter. Ein bleiernes Erbe der Marcos-Ära sind die bis heute anhaltenden Menschenrechtsverletzungen durch Polizei und Militär bei der Verbrechens- und Terrorismusbekämpfung siehe auch die Rubrik "Menschenrechte".

Eine vor allem während der Prasidentschaft von Frau Arroyo Januar bis Ende Juni gepflegte "Kultur der Straffreiheit" culture of impunity war mitverantwortlich dafür, dass - nach Angaben philippinischer Menschenrechtsorganisationen wie beispielsweise Karapatan - annähernd 1.

Auffällig war die Zunahme solcher Menschenrechtsverletzungen im Zuge des Kampfes gegen den weltweiten Terror, der sich in den Philippinen vorrangig in Mindanao abspielte und die Abu Sayyaf und andere Gruppen ins Visier nahm. Bis dato ist auch keinerlei Fortschritt bei der rechtlichen Verfolgung der Täter des am Zu weiteren ungelösten Problemen des Landes zählt auch die Land- beziehunsgweise Agrarreform. Duterte zu lösen gilt, will das Land nicht riskieren, noch weiter hinter den Entwicklungen in den Anrainerstaaten zurückzufallen und zum Armenhaus Südostasiens zu werden.

Juni dramatisch verschlechtert und war unter ihrer Regentschaft so besorgniserregend wie zuletzt während der Ära Marcos. Philippinische Menschenrechtsorganisationen wie Karapatan , Amnesty International , Human Rights Watch und die Asian Human Rights Commission haben wiederholt und ausführlich über politisch motivierte Morde, illegale Hausdurchsuchungen und Festnahmen, Verschwindenlassen , Entführungen, Folter, sexuellen Missbrauch und Tötungen sowie das Wiederaufleben von Todesschwadronen berichtet und die Tatenlosigkeit der Regierung scharf kritisiert.

Todesschwadronen operieren nicht nur in Zeiten von Wahlkämpfen. Auffällig ist und bleibt bei alledem, dass eine Kultur der Straffreiheit andauert und die Täter unbehelligt davon kommen. Während politische Gewalt auf den Inseln ein strukturelles Problem darstellt, fielen den jüngsten politisch motivierten Morden vorrangig aktive Arbeiter-, Bauern- und Gewerkschaftsführer, engagierte Geistliche, kritische Medienleute und selbst Ärzte zum Opfer.

Erst im Übergang von der Spätbronze- in die Eisenzeit, grob im Dazu muss ich noch ein paar Worte verlieren: In der Spätbronzezeit existieren in Israel verschiedene, konkurrierende Kleinstädte z.

Jerusalem ist hier eine Ausnahme. Palästina ist für Ägypten wichtig, weil durch diesen Landstrich die wichtigen Handelsrouten der damaligen Zeit liefen. Die Ursachen sind bis heute nicht ganz geklärt. Als eine der Ursachen ist sicherlich anzusprechen, dass verschiedene Menschengruppen begannen, neue Siedlungsgebiete zu suchen wobei man hier nicht von einem Völkersturm reden kann. Die mykenische Kultur und das Hetitherreich verschwanden, Ägypten und Assyrien wurde auf seine Kerngebiete beschränkt.

Für Israel bedeutete das, dass viele der Städte ihre wirtschaftliche Grundlage verloren. Eine Sonderentwicklung ist bei den Städten festzustellen, die unter die Herrschaft der Philister kamen.

Während sich die Küstenebene zumindest teilweise entvölkerte ist in dieser frühen Eisenzeit israelitischen Bergland ein Bevölkerungswachstum festzustellen. Da hier Verbindungen zu der alten spätbronzezeitlichen Stadtkultur der Küstenebene festzustellen sind, ist davon auszugehen, dass zumindest Teile dieser neuen Bevölkerung aus den alten Städten stammen.

Andere Teile dieser neuen Bevölkerung dürften neben ortsansässigen Bauern und zugewanderten Nomaden auch Leute sein, die in der Spätbronzezeit am Rande der Gesellschaft lebten. Wir haben als Ursprung Israels also eine Mischbevölkerung.

Hier sind sicherlich verschiedene Elemente des israelitischen Selbstverständnisses verwurzelt, wie beispielsweise das Bewusstsein, man habe einen nomadischen Ursprung oder auch der Glaube an Jahweh. Das palästinische Bergland ist nicht einfach zu bewirtschaften, es war in der Spätbronzrezeit weitgehend unerschlossen. In der frühen Eisenzeit mussten hier vor allem Terassen angelegt und Zisternen gegraben werden.

Daneben musste weiterhin seminomadische Viehwirtschaft betrieben werden Transhumanz , da die Niederschläge nur für das Nötigste reichten. Diese Art der Wirtschaft erforderte, dass die Menschen kooperierten. Niemand konnte hier alleine überleben. Es herrschte ein vielfältiger Polytheismus. Jahweh muss dabei schon eine herausragende Rolle gespielt haben, denn es ist nicht zu beschreiten, dass der Glaube an Jaweh schon immer einer der identitätsstiftenden Züge Israels war.

Im Laufe der Zeit wurden die Bauern auf den Bergen wirtschaftlich erfolgreicher. Genauer muss man sagen, dass dies zunächst für den Nordteil Israels galt, während der Süden in der Entwicklung immer hinterherhinkte, auch wenn das die Bibel aus judäischer Sicht gern anders darstellt. Das ist im Falle Israels Olivenöl und Wein. Diese Konflikte erforderten ein gemeinsames militärisches Handeln verschiedener Volksgruppen. Dazu brauchte man einen militärischen Koordinator, also einen König, der aber eher ein Kriegsscheich war als das, was wir uns unter einem König vorstellen.

Es ist kein Zufall, dass der erste König Israels, Saul, die Nordstämme, und nur sie, koordiniert von beherrschen kann in dieser Zeit nicht die Rede sein. Als Kriegspalladium diente die Bundeslade, was immer sie enthalten haben mag. Jahweh wird hier zum Kriegsgott, was im alten Orient gut zum Kriegsgott passt, da der Wettergott als Blitze-Schleuderer sehr kriegerische Züge aufweist. Bei Saul ist sehr klar, dass seine Macht auf einem Vertrag mit den Stämmen beruht.

David tritt dann in dieses Vertragsverhältnis ein und erst Davids Enkel wird dieser Vertrag wieder aufgekündigt. David bringt unter seiner Herrschaft verschiedene Elemente zusammen: Jerusalem hatte bis zu diesem Zeitpunkt seine bronzezeitliche Identität behalten. Es war ein fremdes Element im Bergland der Israeliten. Und aus meiner Sicht beschreibt das auch die Bibel gar nicht so schlecht. Erst Salomo baut einen Tempel oder, wie manche Forscher meinen, er renoviert lediglich den königlichen Tempel, den David von seinem Vorgänger übernommen hat.

Jerusalem war vor David sicher nicht frei von Religion. Salomo brachte dann endgültig Jahweh in die Stadt — allerdings nicht als monotheistischen Gott, sondern als Hauptgott des vorhandenen Pantheons. Wahrscheinlich war Jahweh auch Davids und Salomos Familiengott. Beide verehrten diesen Gott besonders und so lag es nahe, gerade ihn in Jerusalem zu etablieren.

In der Königszeit zerbricht die Herrschaft, die David geschmiedet hat, weil der wirtschaftlich starke Norden nicht hinnehmen will, dass seine Überschüsse zugunsten von Jerusalem abgeschöpft werden. Die Nord-Stämme kündigen ihrem militärischen Koordinator und gründen ihr eigenes Reich. Sie lässt allerdings keinen Zweifel daran, dass es sich um Tempel für Jahweh handelt. Interessant ist auch, dass an anderer Stelle Betel in der Bibel positiv konnotiert ist Jakobstraum.

Also auch hier wieder: Jerobeam tat das, was ein altorientalischer König sinnvollerweise tut: Es ist auch durchaus möglich, dass dieser nicht an der königlichen Residenz stattfinden, wie Beispiele aus Ägypten oder dem hethitischen Reich zeigen. Jerobeam ist sich auch keiner Schuld bewusst, denn die Forderungen der Bibel, man habe Jahweh allein und dann auch nur im Tempel von Jerusalem zu verehren, kannte er noch gar nicht.

Diese Idee ist unorientalisch und in der mittleren Eisenzeit absolut fernliegend. Leider wissen wir sehr wenig über die Spezifika der nordisraelitischen Religion, da die Bibel aus der Sicht des Südens geschrieben ist. In Juda sah es auch eigentlich nicht besser aus als im Norden. Auch David, Salomo und Rehabeam wussten nichts von einem Monotheismus und davon, dass der Jerusalemer Tempel das einzig legitimer Heiligtum war. Auch sie verehrten mehrere Götter. Hier hatte jeder Ort und jede Familie eine Gottheiten, Ahnenkulte und vieles andere mehr.

Und jeder war fest davon überzeugt, hier nichts Frevelhaftes zu tun. Soclhe lokalen Heiligtümer lassen sich auch archäologisch nachweisen. Die biblische Klage über das ungehorsame abtrünnige Volk ist im Grunde nichts anderes als ein Anachronismus. Da wird der Gedanke des Jahweh-Monotheismus auf eine historische Zeit projiziert.

Im weiteren Verlauf der Geschichte werden zwei neue Entwicklungslinien zunächst im Nordreich Israel und dann später auch in Juda wirksam. Langsam entwickeln sich ein aus dem Stammesgebiet zwei nach damaligem Verständnis moderne Königreiche. Dies hat vor allem mit der ökonomischen Entwicklung zu tun. Dadurch entstehen Städte mit urbanem Leben und ökonomischen und administrativen Eliten.

Die Gesellschaft wird ungerechter. Israel wird stärker in ein neues internationales Handelssystem eingebunden. Dadurch kommen neue Gedanken und Ideen in das Land. Da Assyrien traditionell eine aggressive Handels- und Kolonial-Politik betreibt wird relativ bald assyrischer Einfluss zunächst in Israel und dann auch in Juda spürbar. Diese beiden Entwicklungen, Differenzierung der Gesellschaft und assyrischer Einfluss lassen das Phänomen einer oppositionellen Prophetie entstehen.

Propheten sind nach damaligem Verständnis so etwas wie Trendforscher und politische Berater. Jeder altorientalischer König stellte socleh Leute in seinen Dienst.. Neu ist allerdings, dass auch die Opposition sich dieser Gruppe bedient.

Die ersten bekannten Propheten sind Micha, Amos und Hose. Sie reagieren mit Kritik auf die neuen Entwicklungen. Zum einen prangern sie die sozialen Ungerechtigkeiten an. Zum anderen aber warnen sie auch vor unisraelitischen Elementen in der Religion. Die israelitischen und später auch die judäischen Könige gerieten in assyrische Abhängigkeit.

Sie mussten die assyrischen Götter in ihre Reichstempel aufnehmen. Insbesondere der judäische König Manasse wird dafür von der Bibel extrem kritisiert. Die Propheten versuchen dem, das spezifisch Israelitische entgegenzusetzen: Dabei geht man immer mehr in die Richtung eines Alleinverehrungs-Konzeptes. Nur in einer Konzentration auf Jahweh lässt sich unisraelitischer Einfluss eindämmen, da ja aller anderen Götter auch von anderen Völkern verehrt werden.

Dabei können die Propheten auf ein bewährtes altorientalisches Konzept zurückgreifen: In vielen altorientalischen Religionen gab es das Konzept des höchsten Gottes, beispielsweise im benachbarten Moab. Und hier ist das besondere Verhältnis von Gott und König ganz deutlich. Dieses besondere Verhältnis übertragen die Propheten vom König auf das Land, dass dieser König repräsentiert.

Das Neue ist hier, dass sie die Einheit von König und Land auflösen und behaupten, Jahweh habe ein besonderes Verhältnis zu seinem Land, nicht unbedingt zum Herrscher des Landes.

Die späte Königszeit ist geprägt vom Erlebnis, dass das Nordreich Israel von den Assyrern erobert und die Bevölkerung deportiert wird: Isral wird Opfer der aggressiven assyrischen Politik der verbrannten Erde.

Zumal auch Juda, das mittlerweile einen ähnlichen wirtschaftlichen Stand erreicht hat, wie vordem Israel, jetzt auch unmittelbar von den Assyrern bedroht ist, muss man sich auch theologisch überlegen, wie man mit dieser Situation umgeht. In dieser Situation konnte man unter Rückgriff auf die prophetische Tradition des Nordreiches eine Erklärung für den Untergang des Nordreiches finden.

Offensichtlich hatte man auch nach Jahrhunderten nicht verwunden, dass sich der Norden von Jerusalem abwandte und darüber hinaus Juda überflügelte und teilweise sogar dominierte. Auch hier erfolgte ein Rückgriff auf eine allgemein verbreitete orientalische Vorstellung. Der König ist direkt von Gott eingesetzt. Das konnte nur bedeuten: Jahweh wollte allein David und seine Leute als Herrscher über Israel. Letztendlich wurde dann genau dieser Gedanke so wichtig für das Neue Testament: Hier kommt eine neue Komponente ins Spiel: Ein Tempel ist im Alten Orient ein wirtschaftlich und politisch mächtige Institution.

Und jetzt hat man in Juda auch den Status erreicht, dass diese Macht sich voll entwickeln und wirksam werden kann. Es gibt einen Reichstempel in einem mittlerweile wohlhabenden Land und man kann jetzt beginnen, Einfluss auf den König auszuüben. Zunächst versucht man es unter Hiskija damit, die Jahwehreligion gegen die assyrischen Götter zu stärken. Hiskija entfernt die Götter aus dem Reichstempel mit beinahe katastrophalen Folgen. Die Auflehnung gegen Assyrien führt fast zur Vernichtung Judas.

Die wirtschaftlichen Sanktionen Assyriens sind voll zu zu spüren, Assyrien steht vor den Toren Jerusalems.

Erst Manasse kann die Situation beruhigen und das Land wieder wirtschaftlich voranbringen. Die Bibel dankt es ihm mit einem bitterbösen Urteil: Manasse ist in ihren Augen der schlechteste König, den Juda hatte. Dann brach das Assyrische Reich unter dem Ansturm der Neubabylonier zusammen. Man tat sich zusammen und definierte den Jahwehglauben neu: Monotheismus und Verehrung Jahwes nur im Jerusalemer Tempel: Dieser Gedanke durchzieht dann später die gesamte Darstellung der Geschichte Israels.

Aber historisch gesehen ist der hier erstmals voll ausgeprägte Jahweh-Monotheismus ein neues Konzept, das man als alt und urisraelitisch definierte. Aber das Reformprojekt misslang. Joschiah wurde vom ägyptischen Pharao bei Megiddo getötet. Warum, schreibt die Bibel nicht. Auch wenn hinter diesen Reformen handfeste machtpolitische und qwirtschaftliche Interessen standen, so sollte man den theologischen Ertrag für Israel hier nicht unterschätzen.

Mit diesem Konzept, dass Israel an seinen Gott Jahweh glaubt, der im Tempel in Jerusalem wohnt hat man eine Identität gefunden, die die weitere Geschichte überdauerte und bis heute hält. Im Babylonischen Exil musste die endgültige Katastrophe des Untergangs verarbeitet werden. Und man knüpfte an das an, was man schon beim Untergang des Nordreiches Israel gedacht hatte. Auch Judah hat sich nicht an die Vorschriften Jahwes gehalten.

Und die Vorschriften waren das, was König Joschia versuchte durchzusetzen: Jahweh allein, verehrt im Tempel von Jerusalem. Aus dieser Sicht wurde die Geschichte Judas und Israels neu gedacht und auch neu geschrieben.

Beide stehen in der Tradition ihrer Vorgänger und beide sprechen dieselben Themen an: Politik, Gesellschaft und Religion. Im Exil kommen den Verbannten zwei Momente zu Gute. Zum einen ist es die Oberschicht und die Intelligenz, die verbannt wird. Zum anderen siedelt man die Judäer gemeinsam an.

Man kann also in der Fremde überleben und hat die Mittel, über sein Schicksal nachzudenken und seine Identität neu zu definieren.

Hier scheint mir der Prophet Ezechiel eine wichtige Rolle zu spielen. Bei ihm geht das so weit, dass er Jahweh auf seinem Thron von Jerusalem nach Babylonien fahren sieht.

Also für ihn gibt es noch diese materielle Verbundenheit zum Tempel. Sie gehen hier aber im Laufe der Zeit noch ein Stück weiter. Nachdem man sich im Exil neu geordnet hat, stellt sich die Frage, wie kommen wir wieder nach Hause? In diesem Zusammenhang weitet sich der Glaube Israels aus: Jahweh ist nicht mehr nur der Gott Israels, sondern der ganzen Welt. Er lässt Könige nach seinem Willen handeln. Teilweise hat dieser Gedanke Züge einer nationalistischen Hybris, wenn etwa der Dritte Jesaja die Völker der Welt nach Jerusalem kommen sieht und dort ihren Tribut vor Jahweh abliefern lässt.

Wir lesen diese Stellen heute zu Recht eher in einem spirituell endzeitlichen Zusammenhang. Jerusalem ist der Sitz Gottes der alle Völker gleichberechtigt bei sich versammelt. Aber so ist dieser Text ursprünglich nicht geschrieben. Die nach Israel zurückkehrenden Verbannten setzen ein ganzes Reformprogramm auf.

Sie lassen den Tempel wiederaufbauen und verkünden, wie einst Joschia feierlich das Jahweh-Gesetz. In manchen Texten sprechen die Verbannten davon, dass sie der geläuterte Teil Israels sind.